Für das heutige Interview haben wir unsere Fragen an einen der führenden Vordenker des Print-to-Online -Shift gerichtet: Martin Meyer-Gossner ist Director Strategic Sales & Marketing Services bei IDG Global Solutions, einem der weltweit größten Multimedia-Plattformbetreiber, in München und verantwortet dort u.a. international die Social-Web-Themen. Er bloggt auf The Strategy Web und ist Mitbegründer des Technologie- und Business-Nachtenportals silicon.de.

Martin Meyer-GossnerServus, Martin… – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Außer meine Unterschrift…? Gute Frage. Mal überlegen. Das war, also… Keine Ahnung mehr! In Business-Terminen bekomme ich oft noch Moleskine-Bücher geschenkt und gebe sie meinen Jungs weiter. Die freuen sich, brauchen immer viel Malpapier und lernen gerade die Schreibschrift. Gemäß meinem Motto “Safe the trees!” nutze ich persönlich Tablets und mein iPhone für Notizen.

Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schüsselerlebnis?
2000 gab es eine Community-Plattform, die sich wie eine Mischform von YouTube und Facebook für IT-Entscheider päsentierte (damaliges silicon-Businessmodell). Das Social-Web-Potential habe ich so richtig 2007 umgesetzt. Als ich ein Fachbuch zum Thema “Webstrategie” schreiben wollte, habe ich gemerkt, wie dynamisch neue Studien und Erkenntnisse den Markt überfluten. Schnell erschienen mir Erkenntnisse aus meinem Skript alt. Ich dachte: Schreibst Du ein Buch, um den Titel “Autor” vorzeigen zu können, oder um eine Resource zur Weiterbildung zu veröffentlichen. Ein Blog erschien mir effizienter. Da wurde meine Marke The Strategy Web war geboren. Jetzt bin ich zwar kein Autor, aber Blogger. Was mehr wert ist, zeigt die Zukunft.

Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Niemand kann permanent in zahlreichen sozialen Netzen aktiv sein. Eine Innovation wie die folgende “Eierlegendewollmilchsau” wäre genial: [weiter…]

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Zum Abschluss dieser aufregenden, kurzen Woche möchten wir einen der leidenschaftlichsten deutschen Blogger vorstellen: Alexander Endl ist als Projektmanager seit über 10 Jahren bei xplicit, Büro für visuelle Kommunikation, in Frankfurt am Main tätig. Der Volljurist ist Autor des Fanmagazins/-blogs »Clubfans-United.de« von Fans für Fans des 1. FC Nürnberg, sowie der Weblogs Endl.de und Zielpublikum.de. Daneben schreibt er als Internetpublizist für das Dr. Web-Magazin, das Feed Magazin und ist, ebenfalls im Zusammenhang mit dem 1. FC Nürnberg, für die SPOX-User-Redaktion und 11Freunde.de aktiv.

Alexander EndlServus, Alexander! – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Das kommt eigentlich nur vor, wenn ich mir im Gespräch Stichworte notiere – aber es kommt noch vor! Längere Texte allerdings nicht, ausgenommen vielleicht zu passender Gelegenheit ein paar Zeilen an die Frau.

Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Da wäre man schon gleich in der Glaubensfrage: Wo beginnt eigentlich Social Web? Das Format „Blog“ habe ich recht früh für mich entdeckt (2004), mit den Formaten Twitter und Facebook (etc.) musste ich erst einmal warm werden, nutze es heute aber gern und rege. Als Schlüsselblog damals am Anfang zählte für mich [weiter…]

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Es ist Montag und wir haben ein neues Interview vorbereitet. Wiederum haben wir eine besondere Gesprächspartnerin erwischt: Sonja Ludscheidt ist Co-Gründerin von loca.li aus Wiesbaden, quasi der deutschen Alternativplattform im Social Web zu den globalen Apps von Foursquare und Gowalla oder hierzulande Friendticker, den Angeboten, um den eigenen Freunden seinen aktuellen Ort mitzuteilen, plus Aspekten von Qype. Der Schwerpunkt liegt im Vergleich stärker auf dem Input der Nutzer, um Empfehlungen zu interessanten Orte zu erhalten. Um die Location Based Services (LBS) zu nutzen, gibt es die loca.li App für das iPhone und eine Website zur Suche nach Hotspots und zum Organisieren des eigenen Profils.

Sonja LudscheidtMoin Sonja… – Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Ja, das angesprochene Schlüsselerlebnis gab es wirklich, da gab es das Social Web in seiner gegenwärtigen Form aber noch nicht. Ich bin vor circa 7 Jahren durch Zufall bei love @ lycos* gelandet, ursprünglich wohl als Dating-Plattform gedacht. Dort gab es jedoch auch wie bei Facebook eine Pinnwand (Gästebuch). Geflirtet wurde dort nur selten, es hatte schon einen großen Facebook-Charakter und ich war in jeder freien Minute dort online. Zu diesem Zeitpunkt begriff ich, dass das Web mehr ist als Yahoo und Co.

Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Der nächste große Trend wird, denke ich, im Bereich Social und Mobile stattfinden und sehr wahrscheinlich auch Location Based Elemente besitzen. Aber was da genau auf uns zukommt, vermag ich nicht zu sagen. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, [weiter…]

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Für das heutige Interview haben wir acht Fragen an Max Bimboese gestellt. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Agentur markenzeichen, Frankfurt am Main.

Max BimboeseHallo Max – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Heute: Eine To-Do-Liste.

Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Wenn ich das wüsste, bräuchte ich bestimmt nicht mehr zu arbeiten. :) [weiter…]

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Die Stadsmission ist eine kleine Wohltätigkeitsorganisation, die Obdachlosen in Stockholm hilft. Um das Spendenaufkommen zu erhöhen wurde eine pfiffige Idee entwickelt: “Hemlösa Banners” – Webseitenbetreiber konnten leeren – obdachlosen – Website-Bannern ein neues Zuhause geben.

– Quelle: Vimeo

Indem Blogger und Seiten-Anbieter ein schlichtes schwarzes Banner mit Schriftzug auf ihrer Seite platzierten, gaben sie ihm dadurch im übertragenen Sinn eine neue Chence. Je länger es eingebettet war und je mehr direkte Interaktionen per Mausklick auf dem Banner, aber auch Empfehlungen, Spenden und Soforthilfe es gab, desto wärmer und heller wurde die Farbe des betreffenden Banners.

Auf mehr als vierhundert Seiten wurden die Charity-Banner eingebunden, insgesamt 36 Millionen Klicks sorgten für ein überwältigendes Ergebnis – in nur einem Monat. Der eigentliche Erfolg: Die Spenden haben sich dadurch verdreifacht und brachten vielen Menschen die Chance auf mehr als ein Minimum an Lebensqualität.

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Vor wenigen Wochen ist unsere Reihe “99 Köpfe des Social Web” gestartet, die Persönlichkeiten im Interview vorstellt, welche sich mit Enterprise 2.0 und Kommunikation beschäftigen, aber auch in Forschung und Bildung, Design, Projektmanagement oder als Unternehmer tätig sind.

Diesmal haben wir von Mario Sixtus aka “Elektrischer Reporter” pointierte Aussagen über das Zusammenspiel externer Beratungen und Marketing- und PR-Abteilungen und deren Einsatz von Social Media erhalten. Da dieser Schwerpunkt eher in das professionelle Umfeld von Agenturen/Unternehmen passt, steht das heutige Interview im Blog von Becker. Joerges. agile communication. (klick hier zum Anschauen). Das Video in voller Länge ist auch im Becker. Joerges. Agentur-Kanal auf YouTube zu finden.

Bereits mit den ersten Folgen haben sich feste Tage zur Veröffentlichung herauskristallisiert, nämlich immer am Montag und Freitag. Die kommende Folge erscheint dann wie gewohnt hier.

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In Vorbereitung: “99 Köpfe des Social Web”Sonja Ludscheidt, loca.li

Bereits in dieser Interview-Reihe veröffentlicht:
Folge 1 – Bianca Gade, netmedia, Saarbrücken (09.05.2011)
Folge 2 – Stefan Kölle, stellenanzeigen.de, München (13.05.2011)
Folge 3 – Tobias Glawe, Informationsdesigner, Hannover (16.05.2011)
Folge 4 – Harald Link, Kommunikationsberater, München (20.05.2011)

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In der 4. Folge der Interview-Reihe “99 Köpfe des Social Web” haben wir Antworten über Enterprise 2.0 von Harald Link aus München bekommen, der beratend für Unternehmen, schwerpunktweise in der Architektur- und Bau-Branche, in Sachen Kommunikation tätig ist.
– Bevor sich einige die Augen reiben, warum wir hier einem Wettbewerber die Plattform bieten: Wir steuern gegen die Einstellung, dass Kommunikationsdienstleister nicht miteinander sprechen oder einander unterstützen. Vielmehr heisst es – auch – im Zeitalter des digitalen Teilens, durch Transparenz und Glaubwürdigkeit immer wieder Vertrauen zu etablieren. Statt bei der x-ten Konferenz oder dem y-ten Event den Gesprächspartnern Informationen abzusaugen, kann offener, multilateraler Dialog für gesteigertes Know-how und bessere Einordnung unter allen Interessierten sorgen. Das anhaltende Engagement aller Teilnehmer am ersten webcific MedienCamp zum Print-to-online-Shift und am
webcific coffee als Kickoff der Enterprise 2.0-Initiative haben dies gezeigt.

Harald LinkWie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Das war einfach: Das Social Web ist zu mir gekommen. Wie vermutlich bei den meisten, für die das Internet zum Alltag gehört. Ich glaube, klassische Foren und Foto-Communities waren meine ersten Berührungspunkte. Ein echtes Schlüsselerlebnis [weiter…]

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Für die 3. Folge der Interview-Reihe “99 Köpfe des Social Web” hat uns Tobias Glawe aus Hannover offen Rede und Antwort gestanden. Er ist als freier Informationsdesigner und User Centered Design (UCD) Consultant tätig und betreut dabei mit Schwerpunkt User Research überwiegend Unternehmen aus den Bereichen SaaS, RIAs und E-Commerce. [UPDATE 23.06.] Tobias organsiert daneben das bemerkenswerte BarCamp Hannover – in 2011 findet es vom 27. bis 28. August statt.

Tobias GlaweHallo…
Hallo – es war nett [auf der re:publica – d.R.], mal wieder zu plaudern. Das müssen wir bitte bei Gelegenheit wiederholen.

Gern. – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Ich habe eigentlich ständig mein DIN-A5-Notizbüchlein (das mit dem festen, schwarzen Einband) und wenigstens zwei Stifte (grau und schwarz, zum Schreiben und zum Scribbeln) dabei. Zwar nutze ich diese Aufzeichnungen fast ausschließlich für [weiter…]

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In der 2. Folge unserer Interview-Reihe “99 Köpfe des Social Web” haben wir Stefan Kölle für ein Interview erwischt. Er ist seit Anfang 2011 Geschäftsführer der Online-Stellenbörse Stellenanzeigen.de in München. Dort hatte Stefan bereits die IT / Entwicklung verantwortet, nachdem er vorher als Web Developer bei Ixos Software (heute OpenText) tätig war.

Stellenanzeigen.de verzeichnet als Portal für Fach- und Führungskräfte monatlich über 1,2 Milionen Besuche, besonders von den 528.000 registrierten Nutzern. Daneben werden Vakanzen auf Websites von über 100 Tageszeitungen und Online-Medien veröffentlicht.

Stefan KölleHallo… – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Täglich, ich pflege meinen Terminkalender auf Papier, einmal pro Woche erstelle ich ein Word-Dokument und pflege es dann innerhalb der Woche mit Papier weiter.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Rolle von Social Media im Unternehmen aus?
Authentisch sein, eine Person zu sein und kein Instrument. [weiter…]

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Wie ist die digitale Gesellschaft in der Wirtschaft repräsentiert? Business macht einen wesentlichen Anteil deutscher Gesellschaft aus – tagsüber zumindest, als Brötchengeber, Arbeitsplatz, Unterbau, Tagesprogramm. Mit seinen tausenden Glücksnuss-Öffnern, Gowalla-Ablehnern, Late Followers.

Und es bedeutet Zukunft: Verantwortung, Innovation, Fortschritt, energetischen Handeln inmitten der Gesellschaft. Diese Aufzählung lässt sich weiter fortführen. Die Rolle digitaler Mitarbeitern ist längst verankert: Reflektieren, planen, bloggen, vereinfachen, be- und entschleunigen, und, wo notwendig, helfen, in eine passende Richtung zu schubsen. Dank Social Media sind viele Unternehmen längst im Umbau zum Enterprise 2.0.

In der 1. Folge unserer neuen Interview-Reihe “99 Köpfe des Social Web” haben wir mit Bianca Gade gesprochen. Sie ist Social Media Manager der netmedianer, einer strategische Enterprise 2.0 Beratung aus Saarbrücken, und verantwortet deren digitalen Auftritt.

Bianca GadeHallo…
Herzlichen Dank für die Einladung zu diesem Interview und auch nochmals herzlichen Dank für das Enterprise 2.0 Treffen [dem gemeinsamen 1. webcific coffee für digitale Arbeiter – d. Red.], anlässlich der re:publica in Berlin.

Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Ich verfasse regelmäßig etwas mit Papier und Bleistift. Vor allem ist dies für mich der ideale Weg, um erste kreative Gedanken zu formen, bevor sie dann digitalisiert werden.

Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Nein. Ich hatte Anfangs auch gar nicht die Absicht dort einzutauchen. Eigentlich wollte ich nur mal [weiter…]

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