Enterprise 2.0 Initiative und MedienCamp für Journalisten, PR, Unternehmen und Verlage: Vom Print-to-Online-Shift zum Storytelling – Connecting Social Media, Editorial, PR, and Industrial Competence
In den deutschen Medien ist die Super Bowl eher eine Randerscheinung, doch in amerikanischen Medien stellt das Finalspiel der Football-Saison einen absoluten Höhepunkt des Jahres dar. TV-Einschaltquoten erreichen traumhafte Höhen und angesichts der Kopplung mit Social Media reiben sich Marketingverantwortliche der Unternehmen im Umfeld die Hände. Was wir bei uns nicht ohne weiteres sehen können, sind die aufmerksamkeitsstarken und häufig aus diesem Grund besonders ideenreich gestalteten Werbespots, die im US-Fernsehen in den Spielpausen gezeigt werden.
Diesmal lief ein großartiger Trailer zur Entwicklung und Vernetzung von Technologien in Bezug auf Social Media. Der US-Elektrohändler Best Buy präsentierte im Rahmen seines “Phone Innovator”-Spots ein Who-is-who der Pioniere digitaler Technologie: Philippe Kahn, der Entwickler der Handykamera und Gründer von Borland Software, Ray Kurzweil, der Erfinder der Sprachsteuerung, Chris Barton und Avery Wang vom Musikerkennungsdienst Shazam, Daniel Henderson, einer der Innovatoren des Video-Sharing, Kevin Systrom, einer der Instagram-Gründer, sowie Neil Papworth, der die erste SMS gesendet hat. Besonders interessant ist, dass neben unbestrittenen Lichtgestalten auch unbekannte Gründer im Spot gezeigt werden. Die – hierzulande – weniger sichtbaren Social-Web-Unternehmer sind Jim McKelvey, Mitbegründer des mobilen Bezahlsystems Square, das an Mobilgeräte andockbar ist, sowie Paul und David Bettner, die beiden Erfinder des beliebten Words with Friends, ein Spiel, das sich plattformübergreifend auf Smartphones und Facebook nutzen lässt. Dass die beiden in ihrer Szene im Flugzeug sitzen, ist übrigens ein Seitenhieb auf Schauspieler Alec Baldwin, der dass Spielen während eines Fluges nicht lassen konnte und dafür von Bord gewiesen wurde.
Seit kurzem steht die kostenlose Paperboy App für Android und iPhone Smartphones bereit. Damit kann ein Foto von einem Zeitungs-oder Zeitschriftenartikel aufgenommen werden und die Paperboy Bilderkennung-Technologie nutzt dieses, um die digitale Version des Artikel – sofern vorhanden – zu finden.
So lassen sich digitale Artikel über Social Media verbreiten oder alternativ in der Bibliothek der Anwendung oder in Evernote speichern, einer beliebten Anwendung zur Erstellung und Bearbeitung von Notizen wie Texten über unterschiedliche mobile Geräte hinweg.
Indem die Lücke zwischen Print und Online geschlossen werde, so Hersteller kooaba aus der Schweiz, habe diese Funktion Potential, eine Revolution im Zeitungsgeschäft für Leser und Verlage einzuleiten.
Das Potential unterstreicht die Tatsache, dass die App momentan kostenlos zur Verfügung steht, sowohl für Smartphone-Nutzer (derzeit Android und iPhone – eine App für Windows Phone folgt) als auch in der Basisvariante für Verlage. Erst bei Hinzufügen weiterer Inhalten, so etwa Videos, in einen digitalen Artikel, fallen Gebühren an. Verlage haben zwei kostenlose Möglichkeiten, ihre digitalen Ausgaben täglich per PDF bereitzustellen, entweder über NewspaperDirect oder die Website von kooaba.
Der Hersteller beschreibt sein zugrunde liegendes Produkt Interactive Print so:
Dabei lassen sich auch Werbeinhalte direkt einbinden. Die sogenannten Smart Ads verlinken traditionelle Printanzeigen mit interaktiven Inhalten im Web, so etwa Bildern, Videos oder auf direktem Weg Online Shops. Deren Funktionsprinzip sieht so aus:
Diesmal haben wir für unsere kleine Reihe mit Thomas H. Kaspar gesprochen. Er war der erste Community Manager im Rang eines Chefredakteurs und baute für CHIP Online eine Special Interest Community auf. Ergebnis: im Monat 2 Millionen registrierte User und rund 6 Mio uniquen Usern als Leser. Seit kurzem hat Thomas den nächsten seltsamen und in Deutschland wohl einzigartigen Titel: Chief User Officer von Chip Online. „Get in front of the users“ ist sein Thema, die Bereiche User Experience Design und Social Media liegen in seiner Verantwortung. Dazu passend baut er gerade ein User-Testlab auf…
Servus, Thomas! Was geht besser offline – wovon raten Sie dringend ab, über Angebote und Möglichkeiten im sozialen Netz zu tun?
Ich bin innerlich Cyberpunk, ich rate von gar nichts ab. Aber: Es hilft, alles auch analog zu kennen, damit man einen Vergleichsmaßstab entwickeln kann. Echte Freiheit besteht darin zu wissen, was man tut.
Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Das Social Web hieß für uns damals Mailbox-Szene. Ich hatte 1983 meinen ersten Commodore PET und habe ihn mit einem Akkustik-Koppler an das Telefon angeschlossen und habe Telefonnummern angewählt, die man irgendwoher bekommen hat. Der Spirit: Man konnte genauso viel herunterladen, wie man hochgeladen hat. Das hat mich geprägt. Mein Schlüsselerlebnis war aber die Tätigkeit als Mailbox-Administrator für die Greenpeace-Gruppe in Passau, wo wir Land-Eier über das Tübinger GAIA-Netz mit der ganzen Welt vernetzt waren. So konnte ich in einem halben Tag Briefings für TV-Interviews, Pressekampagnen und vieles mehr ziehen und wir koordinierten Kampagnen wie die Besetzung der Shell-Tankstellen. Das war eine sehr tiefe Erfahrung, dass man Social Media für mehr nutzen kann als Games und Pornos zu tauschen.
Was ist die Grundvoraussetzung, um am Leben im digitalen Raum teilnehmen zu können?
Meine Frau und ich haben unsere drei Jungs (12, 8, 7 Jahre) ziemlich systematisch ans digitale Leben herangeführt. Ich glaube das kann man ganz gut als Wert auf alle übertragen: Entscheidend war für uns, dass sie eine gewisse Achtsamkeit für das entwickeln, was da passiert. Beobachter sind und nicht Beobachtete, Aktiver und nicht Getriebener. Jeder digitale Bürger sollte jederzeit auf den Hügel steigen können und sich anschauen, was da mit ihm und seinen Daten passiert, dann kann er sich übrigens auch mal fallenlassen. Dazu benötigt er eine gewisse Web-Kompetenz, also Wissen und Erfahrung, und eine Rahmen, der ihm das auch technisch ermöglicht.
Was braucht es – neben technischen Voraussetzungen – für gute Social Media, die für Marken, Produkte, Unternehmen, Organisationen gegenüber Privatpersonen eingesetzt wird?
Authentizität und Transparenz sind die beiden Schlüsselwerte. Social Media funktioniert immer dann gut, wenn die Geschichte genau passt – für die Nutzer, aber auch für die Mitarbeiter im Unternehmen. Wenn irgendwas hakt, weil zum Beispiel eine Agentur nur drangeflanscht wurde, der Community Manager miese Produkte ausbaden soll, Informationen vertuscht werden, wird es nicht funktionieren. Transparenz ist fast schon trivial angesichts der Beschleunigung von Kommunikation in vernetzten Systemen. Intransparenz wird exponentiell wachsend bestraft.
Wunschvorstellung: Gesetzt, Sie könnten einen Tag lang über die Schulter schauen oder zusammenarbeiten – mit wem? Richard Branson.
Wie viel arbeiten Sie?
Nicht so viel. Ich stehe jeden Tag, auch am Wochenende sehr früh auf und gehe spät ins Bett. Dazwischen treffe ich Leute und rede mit ihnen. Und bin im Web und treffe Leute und rede mit ihnen. Ich bekomme sogar Geld dafür, das nennt man wohl dann Arbeit.
Welcher Film hat Sie am meisten geprägt?
Es ist soooo kitschig: Star Wars. Ich hatte den (heute) vierten Teil gesehen und dann für einen Krankenhausaufenthalt die Cassette (sic!) geschenkt bekommen. Ich kann jedes Wort auswendig.
Was macht Sie glücklich?
Menschen. Sich entwickeln zu dürfen. Menschen. Andere zu entwickeln. Menschen.
Was ist das größte Problem in Deutschland?
Das Denken in Risiken und nicht in Chancen. Social Media ist ein Paradebeispiel dafür. Statt dass wir erkennen, dass Menschen ein natürliches Bedürfnis nach einer neuen Art der Kommunikation haben und ihnen die genialsten Angebote dafür zu machen, überlegen wir, wie wir das verbieten und mit Strafen belegen können. Nochmal: Hirnloses Einsetzen aller Techniken ist der falsche Weg, aber Aufbruch, just do it, loslegen, mal was riskieren und ausprobieren ist auch sehr befriedigend.
Was war Deine weiteste Reise bisher?
Äußerlich: Am Rande einer Dienstreise habe ich Indien mit dem Zug von Neu Delhi nach Mumbai durchfahren. Innerlich: Zu mir selbst – ich bin noch unterwegs.
Wenn Sie eine Sache an der Welt, wie sie jetzt ist, ändern könnten – was wäre das?
Empathie würde helfen. Wenn jeder von uns in der Lage wäre gewaltfrei zu kommunizieren, könnten wir eine Menge liberale Lebensmuster behalten und uns dennoch friedlich weiterentwickeln.
Wo auf der Welt würden Sie gern leben, wenn Sie die Wahl hätten?
Eine unbeantwortbare Frage, da ich mich nahezu in jeden Ort, den ich bereise, in all die Menschen, die ich dort treffe, verliebe. Also lebe ich dort am liebsten, wo meine Frau ihren Schwerpunkt legt. Denn mit der lebe ich nun wirklich gerne zusammen.
Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Wir erleben verschiedene Verlagerungen: Vom Besitz ganzer Pakete zum Update in kleine Rationen, vom Kauf zum Streaming, vom Meins zum Sharing, vom lokalen PC zum webbasierten Dienst, vom bewussten Downloaden zum App-Store-Prozess im Hintergrund, vom Desktop zum Browser, vom Ich zur Relation mit anderen. Damit wird Orientierung eine andere, immer noch zentrale Wichtigkeit erhalten. Das Vermitteln selbst wird wertvoll, die Gatekeeper-Rolle wird sich aber fundamental verändern. Wer den Access kontrolliert, also den Zugang zu einer webbasierten Welt mit einem Login, der alle Relationen organisiert, der hat einen großen Hebel in der Hand.
Wovon träumen Sie, es in 10 Jahren zu machen?
Einatmen. Ausatmen. Hier. Jetzt.
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Weitere Interviews der “99 Köpfe des Social Web” sind in Vorbereitung.
Always on… – sobald wir diese Maxime hören, denken wir automatisch an Online-Aktivität. Dabei ist die Tätigkeit unserer Gesprächspartnerin in diesem 99 Köpfe-Interview bereits konvergent. Uli Becker von Concrete Blonde (bisher Kaufdesign) führt ein Designbüro, das sich mit Projekten aus den Bereichen Interiordesign, Modedesign und On-air Design [TV, Video] beschäftigt. Daneben vermittelt sie an der renommierten Fachhochschule Salzburg im Studiengang Medien & Design die Grundlagen für Animation, Bewegtbild, Motion Graphics in TV und Video. Umso interessanter ist der Übergang, der sich seit einiger Zeit hin zum Web vollzieht: Dank Angeboten wie Entertain und Online Video-Plattformen, allen voran YouTube, gibt es Fernsehen quasi überall und zu jeder Zeit, time-shifted.
Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Heute, ein Storyboard für eine neue TV-Produktion.
Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Ja, ich bin von meinem Mann zu Social Media genötigt worden – wofür ich ihm sehr dankbar bin! Durch die unterschiedlichen Aufgaben versuche ich, meinen Horizont offen zu halten.
Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Eine genauere Spezialisierung in verschiedene Interessengruppen, schnelle unkomplizierte Kommunikation, internationaler Austausch und Zusammenarbeit.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Rolle von Social Media im Unternehmen aus?
Es ist die Möglichkeit Transparenz, die wiederum Glaubwürdigkeit und Seriosität widerspiegelt, zu bieten und natürlich Informationen zu geben und Hilfe anzubieten.
Was braucht es – neben technischen Voraussetzungen – für gute Social Media, die für Marken, Produkte, Unternehmen, Organisationen gegenüber Privatpersonen eingesetzt wird?
Leute ohne Angst, die ihre Meinung und ihr Know-how an andere weitergeben – eben soziales Verhalten. Es ist eine Mischung aus Wissen und sozialer Kompetenz, die leider nur sehr wenige haben. Aber es gibt sie!
Welche 3 Plattformen und Werkzeuge sind heute besonders empfehlenswert und nützlich für Kommunikationszwecke?
Twitter, Twitter und Twitter… – Okay, Twitter würde ich an erster Stelle hinter den üblichen Mailprogrammen sehen, die jeder nutzt. Daneben kommt vor allem in meinem Bereich immer intensiver die visuelle Kommunikation durch Vimeo und Instagram. Und natürlich Facebook, da man dort die meisten Leute finden und kontaktieren kann.
Was ist die Grundvoraussetzung, um am Leben im digitalen Raum teilnehmen zu können? Always on… Online zu sein.
Was geht besser offline – wovon raten Sie dringend ab, über Angebote und Möglichkeiten im sozialen Netz zu tun?
Manchmal ist es besser, diplomatische Dinge am Telefon zu regeln, da man diese persönliche Komponente oft besser direkt vermitteln kann. Denn Worte sind oft nicht wirklich identisch zu der emotionalen, enthusiastischen Aussage.
Wunschvorstellung: Gesetzt, Sie könnten einen Tag lang über die Schulter schauen oder zusammenarbeiten – mit wem? Peter Greenaway.
Welchen inhaltlichen Angebote im Social Web können Sie besonders empfehlen?
Modeblogs, die auf Twitter vertreten sind, wie LesMads (@lesmads) und viele andere. Daneben interessiere ich mich generell für die Inhalte und Stories über Menschen, zum Beispiel in Orten mit hohem Kreativpotential wie Barcelona, Göteborg, Hamburg, und New York.
Ich lese also bin ich: Gibt es zudem ein (Fach-)Buch, was Ihnen zuletzt gut gefallen hat?
Die letzten Bücher, die mich sehr beeindruckt haben, war die Trilogie von Stieg Larsson. Sehr spannend!
Wovon träumen Sie, es in 10 Jahren zu machen?
Auf Kaua’i oder in Göteborg ein halbes Jahr chillig verbringen zu können und alle Jobs, egal wo ich mich befinde, komplett online zu erledigen. Den Rest des Jahres würde ich in Hamburg in meinem eigenen kleinen Designladen stehen.
Der Sommer ist noch nicht überall vorüber, langsam sind alle zurück am Arbeitsplatz, in der Hauptstadt haben IFA und Medienwoche 2011 heute ihren letzten Tag – und die “99 Köpfe des Social Web” werden fortgesetzt! Es liegt also nichts näher, hier einen Interviewpartner vorzustellen, der in Berlin lebt und arbeitet.
Direktheit und Offenheit im Umgang, privat wie professionell, zeichnen die Mentalität der Hauptstadtbewohner aus. Daher lassen wir diesmal unseren Gast sich ganz einfach selbst vorstellen:
Hallo, ich bin Alexander Kölpin, ich betreue mit Kai zusammen den Berliner Eventkalender www.BerlinWebWeek.de und tagsüber werbe ich mit und bei der Berliner Wirtschaftsförderung Berlin Partner GmbH neue Unternehmen der Kreativindustrien für Berlin an.
Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Mehr als Stichpunkte? Ganz selten, selbst Notizen kommen mehr und mehr in mein Androidfon.
Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Nein, Neugier war der Grund. Erstmal leise zuhören, dann erste Schritte. Wie bei den meisten Dingen, die abhängig machen, ist ja der erste Schritt recht leicht und kostenlos….
Wie viel arbeiten Sie?
Am liebsten so, dass ich den Unterschied zwischen sogenannter Erwerbsarbeit und dem was ich sonst gerne tue gar nicht merke. Das ist für mich das Schönste. Dann ist Arbeit auch an mehreren langen Tage hintereinander und an Wochenenden kein Problem.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Rolle von Social Media im Unternehmen aus?
Der Wachstum von allem, was man Social Media nennt, nötigt den Mitarbeitern auf mehreren Ebenen auf, sich mit etwas Neuem zu beschäftigen. Es verlangt, sich neuen Interaktionen, neuen Medien zu öffnen und manchmal auch offener und ehrlicher zu werden als Individuum und als Unternehmen.
Was braucht es – neben technischen Voraussetzungen – für gute Social Media, die für Marken, Produkte, Unternehmen, Organisationen gegenüber Privatpersonen eingesetzt wird?
Es braucht Erfahrungen der Akteure, klare Verantwortlichkeiten und ein gemeinsames Verständnis von einem ganz klaren Ziel welches auf einem eindeutigen Weg erreicht werden soll. Sonst wird man schnell diffus, unglaubwürdig und im schlimmsten Fall erreicht man das Gegenteil. Auch Freiheit gehört dazu, im Sinne von “loslassen können”.
Was geht besser offline – wovon raten Sie dringend ab, über Angebote und Möglichkeiten im sozialen Netz zu tun?
Erst denken, dann posten. Im Zweifel war es richtig zu zweifeln und man schläft eine Nacht darüber. Das Netz vergisst nicht, was das persönlich und gesellschaftlich bedeutet, werden wir erst in 10 bis 20 Jahren ganz begreifen.
Wunschvorstellung: Gesetzt, Sie könnten einen Tag lang über die Schulter schauen oder zusammenarbeiten – mit wem?
Ich würde gerne mit Peter Thiel arbeiten, seine Aktivitäten hinsichtlich einiger Themen von “Atlas shrugged” und der Singularität haben mich sehr neugierig gemacht.
Ich lese also bin ich: Gibt es ein (Fach-)Buch, was Ihnen zuletzt gut gefallen hat?
Auf Social Media bezogen konsumiere ich alles online, in Blogs, meinem RSS Feed, Podcasts und ganz viel natürlich aus den “kuratierten” Quellen, also von Freunden und Bekannten: Facebook, Google+, Twitter… Ansonsten bestelle ich z.B. alle Bücher von Charles Stross, schon bevor sie veröffentlicht werden.
Was mögen Sie an Ihrer Stadt?
Das in Berlin alles möglich ist und man an verschiedenen Orten der Stadt zu verschiedenen Zeiten “verschiedene” Personen sein kann. …Und das ist gut so
Was ist typisch deutsch an Ihnen?
Der Respekt vor und der Wunsch nach Gründlichkeit und Qualität.
Was macht Sie glücklich?
Zuspruch und Anerkennung freuen mich, am Ende ist es Qualitätszeit, die ich alleine oder mit anderen verbringe, die mich glücklich macht und die Batterien wieder auflädt.
Wovon träumen Sie, es in 10 Jahren zu machen?
Je älter man wird, desto wichtiger scheint es zu werden, nicht mit dem Träumen aufzuhören. ..und natürlich mindestens einige der Träume auch zu leben. Idealerweise ist Augmented Reality dann wirklich mehr Realität als jetzt, das könnte helfen.
Bevor ich mit der Interview-Reihe “99 Köpfe des Social Web” eine kleine Sommerpause einlege, veröffentliche ich heute eine Konversation mit Moritz Schott, Sales Manager bei Emailvision, dem führenden Technologieanbieter Europas für digitales Direktmarketing. Er ist Teil der I-15, einem analogen Salon zu digitalen Themen, welcher in mehreren deutschen Städten ausgerichtet wird. Des Weiteren bloggt er privat unter Lonely People Talk A Lot und ist auf allensonstigenSocialMediaPlattformen vertreten. Moritz und ich haben – ebenfalls (siehe Johan-Till Broer) – bei Navigon zusammengearbeitet.
Hallo Moritz – Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Der Einstieg ins Social Web erfolgte ca. 2003, während eines langweiligen Praktikums, fern der Heimat. Um herauszufinden, was der Rest meines Abiturjahrgangs so treibt entdeckte ich StayFriends und war begeistert, wieder mit Leuten in Kontakt zu treten, von denen ich weder Handynummer, noch sonstige Kontaktdaten hatte.
Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Der Social Burn-Out. Nachdem alle Menschen in die Social Netzwerke gekommen sind, die Marken begonnen haben sich zu platzieren, ist das Individuum plötzlich mit dem Problem konfrontiert, vor lauter Meldungen im Newsstream die wesentlichen Punkte zu übersehen. Somit verkommt Social Media auf den großen Netzwerken mehr und mehr zur Gießkanne. Ich glaube an den Fortbestand und die Stärke der Nischennetzwerke.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Rolle von Social Media im Unternehmen aus?
Social Media im Unternehmen bietet in Form von z.B. Salesforce Chatter die Möglichkeit die Kommunikation zu vereinfachen. Der Einsatz kollaborativer Tools wie Office 365 oder Google Docs und Cloud-Diensten hilft, redundante Datenhaltung zu reduzieren und die Aktualität der internen Information zu erhöhen.
Welche 3 Plattformen und Werkzeuge sind heute besonders empfehlenswert und nützlich für Kommunikationszwecke?
- Twitter: Weil es kurz, prägnant und schnell ist.
- Salesforce Chatter: Weil es intern das Datenvolumen, welches sich sonst durch die Email-Accounts gedrückt wird, massiv reduziert werden kann.
- Xing / LinkedIn: Weil es die Recherche nach Ansprechpartnern für die Kaltakquise so unglaublich vereinfacht.
Was geht besser offline – wovon raten Sie dringend ab, über Angebote und Möglichkeiten im sozialen Netz zu tun?
Konflikte austragen und Ereignisse feiern.
Welchen inhaltlichen Angebote im Social Web können Sie besonders empfehlen?
Google Reader, oder ein sonstiger Feedreader, weil er das Abarbeiten von Inhalten ungemein vereinfacht. Welche Inhalte man sich dann reinholt liegt im eigenen Gutdünken.
Ich lese also bin ich: Gibt es zudem ein (Fach-)Buch, was Ihnen zuletzt gut gefallen hat?
Steven D. Levitt: Freakonomics, weil nicht alles so ist wie es scheint.
Wovon träumen Sie, es in 10 Jahren zu machen?
Einfacher mit der Digitalität einhergehen um nicht ständig meine Augen und Finger an irgendwelchen Displays zu reiben.
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Mit brandneuen Interviews der “99 Köpfe des Social Web” geht es nach der Sommerzeit weiter – bleiben Sie dran!
Hi, Johan… – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Notizen während Meetings und Telefonaten schreibe ich häufig noch handschriftlich mit, allerdings mit der Penultimate App auf dem iPad. Die digitale Form des Handschriftlichen.
Wie sind Sie zum Social Web gekommen: Gibt es ein Schlüsselerlebnis? Mein erster Kontakt mit dem sozialen Netz kam durch persönliches Interesse zustande: Während meines Studiums war das StudiVZ ein beliebter Kommunikationskanal. Der berufliche Aspekt folgte erst später.
Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Es ist immer schwierig, solche Prognosen abzugeben, da sich das Social Web ständig weiterentwickelt und neudefiniert. Dennoch gibt es einige Tendenzen, die sich momentan abzeichnen und die in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen werden. Das Internet produziert eine enorme Informationsflut und es ist für den einzelnen Nutzer nicht einfach, den Überblick zu behalten.
Neue Services und Features werden sich also in Zukunft stark darauf konzentrieren müssen, Informationen nach Relevanz zu filtern. Dazu gibt es unterschiedliche Kriterien. Location-Based-Services (LBS) liefern z.B. Informationen abhängig vom örtlichen Standpunkt. Facebook und Foursquare zeigen an, welche Freunde sich gerade in der Nähe befinden und der neue ServiceGroupon Now in den USA vermittelt Sonderangebote lokaler Geschäfte und Restaurants abhängig vom örtlichen Standpunkt. Dieses Konzept wird sich in Zukunft sicherlich noch dahingehend weiterentwickeln, dass zu jedem Zeitpunkt sehr umfangreiche Information zur unmittelbaren Umgebung abgefragt werden können, z.B. mit Hilfe von Augmented Reality. Darüber hinaus werden auch die persönlichen Interessen, der so genannte Interest Graph, stärker an Bedeutung zunehmen. Währen derzeit Informationen auf Facebook basierend auf den sozialen Verbindungen und der Popularität gefiltert werden, können in Zukunft auch die eigenen Interessen stärker mit berücksichtigt werden. So bietet beispielsweise StumbleUpon basierend auf dem eigenen Interessenprofil wahllose Artikel und Websites an. Auch Quora zeigt im Newsstream nicht nur Infos der eigenen Freunde an, sondern auch solche, die aufgrund der eignen Interessenlage relevant sein könnten.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Rolle von Social Media im Unternehmen aus?
Social Media kann auf ganz unterschiedliche Weise in Unternehmen eingesetzt werden. Dies geht weit darüber hinaus, ein Profil auf Facebook und Twitter zu erstellen. Es kommt jedoch immer auf den Einzelfall an, auf die konkrete Situation eines Unternehmens und die speziellen Herausforderungen und Ziele. Häufig wird dem Umgang mit Social Media ein klassisches PR-Denken zugrunde gelegt: Welche Zielgruppen sind für ein Unternehmen wichtig und wie kann man diese am besten über Multiplikatoren erreichen. Social Media ist jedoch ein neuer Kommunikationskanal, der nicht nur die PR verändert, sondern die gesamte Geschäftskultur. Das soziale und häufig öffentliche Teilen von Informationen betrifft alle Unternehmensbereiche. Der Customer Support steht in der Verantwortung, Kunden auf sozialen Plattformen weiterzuhelfen, das Produktmanagement und auch das Marketing erhalten wichtiges Konsumentenfeedback und die Personalabteilung kann über Netzwerke wie Xing und LinkedIn Talente ausfindig machen. Diese Liste ließe sich unbegrenzt fortsetzen.
Was braucht es – neben technischen Voraussetzungen – für gute Social Media, die für Marken, Produkte, Unternehmen, Organisationen gegenüber Privatpersonen eingesetzt wird?
Es ist enorm wichtig, dass man sich praktisch mit den einzelnen Plattformen auseinandersetzt und aktiv im Social Web teilnimmt. Nur dann kann man die Regeln, nach denen einzelne Angebote funktionieren, wirklich verstehen. Die Details bei der Durchführung von Maßnahmen im Social Web sind enorm wichtig. Theoretisches Hintergrundwissen ist unbedingt erforderlich, aber ohne konkrete Tools und Netzwerke selber auszuprobieren, wird man schnell auf die Nase fallen.
Welche 3 Plattformen und Werkzeuge sind heute besonders empfehlenswert und nützlich für Kommunikationszwecke?
Es gibt keine Geheimwaffe, die Erfolg im Social Web garantieren kann. Bei der Auswahl von hilfreichen Tools kommt es immer ganz darauf an, was man im Social Web erreichen möchte. Die folgenden drei Twitter- Tools haben sich für mich in der Vergangenheit als hilfreich erwiesen: 1. Hootsuite: Dieser Twitter-Client erlaubt es, mehrere Listen und Suchen gleichzeitig im Auge zu behalten und Tweets zu timen. 2. FollowerWonk: Wichtiger als die Anzahl der Follower ist es auf Twitter, mit relevanten Usern in Kontakt zu treten. FollowerWonk erlaubt es, Twitter-Profile nach Begriffen zu durchsuchen, um so Influencer zu einem Thema ausfindig zu machen. 3. UberVu: Dieser Service bietet Social Media Monitoring Services zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Besonders für Twitter lassen sich recht umfangreiche Reports zu Suchbegriffen erstellen. Dies kann z.B. hilfreich sein, wenn man die Anzahl an Tweets zu einem bestimmten Hashtag auswerten möchte oder die Entwicklung der @-Mentions.
Was ist die Grundvoraussetzung, um am Leben im digitalen Raum teilnehmen zu können?
Das soziale Netz macht zu einem gewissen Grad jeden Mitarbeiter zu einem Unternehmenssprecher. Wenn Mitarbeiter auf ihren Social-Media-Profilen ihren Arbeitgeber preisgeben, können die einzelnen Post auf das Image einer Marke abfärben. Noch deutlicher ist dies, wenn Mitarbeiter im Namen des Unternehmens auftreten. Es ist wichtig, dass sich jeder Mitarbeiter über diese Verantwortung bewusst ist, und die PR sollte hier eine aufklärende und wegweisende Rolle einnehmen.
Was geht besser offline – wovon raten Sie dringend ab, über Angebote und Möglichkeiten im sozialen Netz zu tun?
Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass alles, was man im Social Web teilt, digitale Spuren hinterlässt. Auch wenn man auf Facebook oder Twitter seine Inhalte nur mit bestimmten Personen teilt, sollte man sich darüber bewusst sein, dass man nie davor sicher ist, dass die eigenen Inhalte weiterverbreitet werden. Es empfiehlt sich daher, immer mit einer gewissen Vorsicht vorzugehen und für sich selber einen Filter zu definieren, nach dem man entscheidet, welche Inhalte man öffentlich macht und welche man lieber für sich behält.
Work global, stay local… – Wenn wir diese Prämisse im Zusammenhang mit der Profession unserer heutigen Interviewpartnerin betrachten, heisst es vielmehr: GoLocal. Bei diesem Anbieter von Bewertungscommunities für zahlreiche deutsche Städte ist Nicole Bonholt verantwortlich für das Online Marketing. Zuvor war sie in unter anderem bei Burda Food Partners, united domains und Navigon in gleicher Funktion tätig. Mit anderen Worten: ein Digital Native inmitten des Community-Business. Umso mehr interessiert uns im 99-Köpfe-Interview, worin sie eine vom Nutzer abhängige Zukunft von Social Media sieht.
Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Immer wenn ich eine Idee habe, die mir einfällt, für die ich aber in dem Augenblick keine Zeit habe, schreibe ich diese auf einen Post-it-Zettel. Diese sammeln sich dann und wenn der Stapel groß genug ist, werden die Ideen nach sinnvoll und nicht sinnvoll sortiert. Ansonsten sind sogar meine To-do Listen mittlerweise dank Evernote elektronisch.
Was ist der nächste große Trend im Internet, besonders in sozialen Netzen?
Ich könnte mir vorstellen, dass durch die geplante Integration von Twitter in Apples iOS 5 Twitter einen ordentlichen Aufschwung in Deutschland bekommt. Durch die einfache Nutzbarkeit aus den Anwendungen heraus, wird eine andere Zielgruppe angesprochen, die sonst vielleicht nicht unbedingt Twitter nutzen würde.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Rolle von Social Media im Unternehmen aus?
Social Media ist auf jeden Fall angekommen: Mittlerweile haben auch kleine Unternehmen wie Friseure oder auch Currywurst-Buden Social Media für sich entdeckt. Und gerade bei diesen Kleinen ist die Umsetzung der Aktivitäten zum Teil sehr schön zu beobachten. Größere Unternehmen tun sich dagegen zum Teil viel schwerer: Da ist ein Bewusstsein dafür, dass man an Social Media nicht mehr vorbeikommt. Aber es macht oft den Anschein, dass nicht wirklich nachgedacht wurde, was denn eigentlich die Zielsetzung dieser Aktivitäten ist.
Was braucht es – neben technischen Voraussetzungen – für gute Social Media, die für Marken, Produkte, Unternehmen, Organsationen gegenüber Privatpersonen eingesetzt wird?
In erster Linie gesunden Menschenverstand: Der User will Informationen, die ihn interessieren. Wenn man sich selber in die Sicht des Users versetzt, sollte Social Media nicht so schwer sein, wie es leider manchmal noch den Anschein macht. Und man sollte ein Verständnis dafür entwickeln, dass die herkömmliche Marketing-Kommunikation via Social Media nur bedingt bis gar nicht funktioniert. Social Media ist ein absolutes Pull-Instrument. Gefallen dem User die vermittelten Informationen nicht, ist er im Zweifel genauso schnell weg, wie er gekommen ist.
Was geht besser offline – wovon raten Sie dringend ab, über Angebote und Möglichkeiten im sozialen Netz zu tun?
Spontan fällt mir kein Angebot oder Produkt ein, das nur offline funktioniert. Ich glaube, es ist immer eine Sache der Herangehensweise und der „Verpackung“. Mit anderen Worten: Man muss das Bedürfnis von dem User packen und die Aktivität entsprechend ausrichten. Natürlich sind Themen wie Krankheiten zum Beispiel schwer sozial zu Verpackung, wenn man hier aber die Herangehensweise ändert und zum Beispiel über Gruppen arbeitet und nicht über die Standard-Fanpages bei Facebook, lässt sich sicher auch zu schwierigeren Themen das soziale Netz nutzen.
Wunschvorstellung: Gesetzt, Sie könnten einen Tag lang über die Schulter schauen oder zusammenarbeiten – mit wem? (gleich, ob im Unternehmen oder Freelance) Thomas Liebau [Senior Search Engine Marketer bei Verivox – d.R.] meiner Meinung nach einer der richtig Guten im Bereich SEO, der vor allem auch zeigt, dass man auch ohne Einsatz von „bösen“ Methoden erfolgreich in den Suchmaschinen vertreten sein kann. Man hört in diesem Bereich leider meist dieselben, bekannten Namen und vergisst schnell, dass es auch noch andere SEOs gibt, die einen richtig guten Job machen.
Ich lese also bin ich: Gibt es zudem ein (Fach-)Buch, was Ihnen zuletzt gut gefallen hat?
Ich lese aktuell „Marketing in the Age of Google“ von Vanessa Fox und bisher gefällt es mir sehr gut. Ansonsten würde ich jedem, der es tatsächlich noch nicht kennt, das Buch „Website Boosting“ von Mario Fischer empfehlen. Meiner Meinung nach ein Grundlagen-Muss.
Wovon träumen Sie, es in 10 Jahren zu machen?
Ich glaube, dass 10 Jahre als Zeitraum zu lange gedacht sind. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die Dinge sich so schnell ändern, dass das, was ich mir heute wünsche in 10 Jahren sicher nicht mehr von Relevanz ist. Oder um John Lennon zu zitieren: „Life is what happens to you while you are busy making other plans“.
Einen erneuten Ausflug starten die “99 Köpfe des Social Web” in ihrer heutigen Folge: Mit Stefan Pfeiffer von IBM hat mein Kollege Richard Joerges auf der Digital-Konferenz re:publica im April in Berlin einen herausragenden Social-Media-Verantwortlichen in Deutschland zum Gespräch getroffen. Stefan – in seiner Position als Marketing Lead Social Business & Collaboration Solutions Northeast Europe – ist einer von wenigen Vertreter zeitgemäßer digitaler Kommunikation, die heute einen derart klaren und vorausschauenden Standpunkt zur wesentlichen Rolle von Corporate Social Media, also von und für Unternehmen vertreten.
Für dieses neue 99-Köpfe-Interview haben wir Rainer Westermann getroffen. Er ist heute als Berater in Sondersituationen wie Krisen, Veränderungsprozessen sowie Restrukturierungen tätig und hat mehr als 30 Jahre Erfahrung als Kommunikationsberater, Unternehmer und Kommunikationschef in Deutschland, USA und Kanada. Als einer von wenigen Speialisten hierzulande bietet Rainer Westermann Litigation-PR, strategische Kommunikation beijuristischen Auseinandersetzungen, so etwa öffenlichkeitswirksamen Gerichtsprozessen.
Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Gestern. Strategische Planung, kreatives Denken, out of the box, geht für mich immer noch am besten auf Papier, und oft auch am Flipchart im Workshop.
Was ist der nächste große Trend in professioneller Kommunikation?
Für mich geht der Trend zum strategischen Reputationsmanagement was professionell andere, höhere Anforderungen an die Akteure mit sich bringt. Die gigantischen Datenströme in den sozialen Netzen, Blogger, die Chat Foren, Facebook und andere Plattformen drängen die gewohnte taktisch orientierte Kommunikation auf allen Kanälen in den Hintergrund.
Was ist der größte Irrtum über Ihren Beruf?
Viele Top-Manager denken, [weiter…]